Geschützt: Mitgliederversammlung am 24. März 2018 um 14.00 Uhr

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Preise NRW

Primärkassen Nordrhein

Für den Bereich Nordrhein ergaben die Vergütungsverhandlungen ein Stufenmodell, welches ab 01.04.2018  zum Tragen kommt. In der ersten Stufe werden die Vergütungen um 10. %, und in der zweiten Stufe um weitere 10 % erhöht.

Das Abstimmen mit den Krankenkassen  über die einzelnen Positionen dauert noch an, so dass der VDB-LV NRW die Vergütungsliste erst demnächst zur Verfügung stellen kann.

Primärkassen Westfalen-Lippe

Die Vergütungsliste gilt noch bis April 2018. Der VDB-LV NRW wird für den Bereich Westfalen-Lippe mit den neuen Verhandlungen mit Beginn des Jahres 2018 anfangen.

Das Bemühen des Landesverbandes wird sein, ähnlich wie für den Bereich Nordrhein, ein Verhandlungsergebnis zu erzielen.

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Neu: Zulassung Knappschaft

ab 01.01.2018 überträgt die Knappschaft auf Grundlage des § 124 Abs. 5 Satz 3 SGB V die Entscheidung über die Erteilung der Zulassung, deren Aufhebung und die Bearbeitung von Widersprüchen bundesweit auf den VdEK.

Neu Zulassung Knappschaft ab 01.01.2018

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Geschützt: Neue Preise BG, VdEK, PBeaKK 2017/2018

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Entlassmanagement ab 01.10.2017

Das Entlassmanagement wird zum 01.10.2017 umgesetzt.

Fakten zur Heilmittel-VO im Rahmen des Entlassmanagements:

– Krankenhausärzte können bei Bedarf eine Heilmittel-VO gemäß der Heilmittel-Richtlinie und des Heilmittel-Kataloges ausstellen. (Eine entsprechende Regelung für Ärzte in Reha-Einrichtungen ist in Planung).

– Die Verordnung muss als „Entlassmanagement“ gekennzeichnet sein (Schriftzug auf dem Vordruck des normalen Verordnungsmuster 13).

– Die Verordnung muss spätestens am letzten Tag des stationären Aufenthaltes ausgestellt werden.

– Das Entlassdatum muss auf der Heilmittel-VO angegeben werden.

– Die Heilmittel-VO ist nach der Entlassung sieben Kalendertage gültig und darf maximal sieben Einheiten umfassen.

– Die Behandlung muss spätestens nach zwölf Kalendertagen abgeschlossen sein.

– Falls der Patient von seinem niedergelassenen Arzt weitere Heilmittel-VO erhält, zählen die verordneten Behandlungen im Rahmen des Entlassmanagements nicht zur im Regelfall verordnungsfähigen Verordnungsmenge.

 

Auf dieser Verordnung ist eine Pseudoarztnummer anzugeben. Auf den Stellen von 1 – 7 wird jeweils die Zahl 4 eingetragen.

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Urteil: PKV muss die vollen Kosten für Physiotherapie erstatten

Quelle: up-unternehmen praxis

Es sei nicht rechtens, die Höhe der Leistungen auf die Gebühren nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) zu begrenzen.

Das entschied  das Landgericht (LG) Frankfurt in einem Urteil vom 17.11.2016 (Aktenzeichen: 2-23 O 71/16).

Das Gericht gab einer Versicherten Recht, deren Kasse nach einer ärztlich verordneten physiotherpaeutischen Behandlung die Kosten nicht in voller Höhe erstattet hatte. Die PKV berief sich auf ihre Tarifbedingungen, nach denen die „Gebühren und Kosten im tariflichen Umfang bis zu den Höchstsätzen der jeweils gültigen amtlichen ärztlichen Gebührenordnungen erstattungsfähig“ seien.

GOÄ gilt nicht für Physiotherapeuten.

Das Gericht entschied, die Gebührenordnung für Ärzte gelte nicht für Physiotherapeuten. Die Meinung der Beklagten, Physiotherapeuten dürften nicht höher abrechnen als Ärzte, sei dementsprechend haltlos.

Das LG Frankfurt hielt es ferner für unzulässig, dass die Kasse die Höhe der Erstattung auf die „ortsüblichen“ Behandlungssätze der Physiotherapeuten begrenze. Gemäß Versicherungsvertragsgesetz  192 Abs. 2 WG) entfalle die Leistungspflicht der Kasse nur bei Gebühren, die in einem auffälligen Missverhältnis zu den erbrachten Leistungen stehen.

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Geschützt: Neue Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte, 01.07.2017

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Heilpraktikererlaubnis jetzt auch für Ergos und Logos

06.05.2017 physio.de

Nach einem Rechtsstreit über zwei Instanzen hat der Verwaltungsgerichthof Baden-Württemberg im März einer Ergotherapeutin recht gegeben. Dadurch ist es nun grundsätzlich möglich, eine sektorale Heilpraktikererlaubnis im Bereich Ergotherapie (HP Ergo) zu erhalten. Die Klägerin wurde in dem Rechtsstreit vom Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland (BED) unterstützt.

Bisher weigern sich die meisten regionalen Gesundheitsämter den HP Ergo zu vergeben. Neben dem beklagten Gesundheitsamt Karlsruhe gibt es den Heilpraktiker z.B. schon in Braunschweig, Oldenburg und Greifswald. Auch dort waren der Erlaubnis vergleichbare Gerichtsurteile vorausgegangen.

Im gleichen Prozess wurde das entsprechende Urteil für die Logopäden gefällt. Eine Logopädin hatte bereits im Juni 2016 am Verwaltungsgericht Sigmaringen für die Erteilung der sektoralen Heilpraktikererlaubnis in der Logopädie (HP Logo) geklagt. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat ihr ebenfalls recht gegeben.

Das Urteil vom 23.03.2017 ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Das Gesundheitsamt Karlsruhe kann theoretisch noch Revision einlegen und einen weiteren Prozess vorm Bundesverwaltungsgericht einfordern. Bleibt es allerdings bei der Entscheidung, haben Ergotherapeuten und Logopäden die gleichen Rechte wie Physiotherapeuten.

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Geschützt: Liste Genehmigungsverzicht ab 01.01.2018

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Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) ist beschlossen

Unter diesem Link gibt’s Infos zu HHVG:

Die Kernpunkte sind: Die Begrenzung der Vergütungserhöhungen durch die Grundlohnsummenbindung fällt weg. Und der Weg ist frei für Modellvorhaben zur Blankoverordnung. Der Arzt stellt die Indikation, der Physiotherapeut entscheidet über die konkrete Therapiemaßnahme, die Behandlungsdauer und die Frequenz – so ist der Plan. Ob das alles so kommen wird hängt von Verhandlungen und Verträgen ab. Die neuen Vergütungen des vdek sind zwar erst kürzlich in Kraft getreten, sie werden aber dank des HHVG nun zum 1.5.2017 neu verhandelt:

http://www.bundestag.de/#url=L2Rva3VtZW50ZS90ZXh0YXJjaGl2LzIwMTcva3cwNy1kZS1oZWlsLXVuZC1oaWxmc21pdHRlbC80OTE0ODg=&mod=mod493052

Neben den Neuerungen des HHVG haben sich durch die Änderung der Heilmittel-Richtlinie auch im Bereich der Heilmittelversorgung wichtige Neuerungen ergeben. Besonders interessant sind hierbei die Neuregelungen zum langfristigen Heilmittelbedarf und ihre Auswirkungen auf Verordnungen und Dauergenehmigungen.

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